Franchise und Gründungs Know-how

Vertrieb von Glückwünschkarten

Der deutsche Einzelhandel rückt Karten ins rechte Licht
Um den wachsenden Ansprüchen immer anspruchsvoller werdender Kunden gerecht zu werden, erweitern immer mehr Geschäfte ihr Sortiment immens im Bereich der PBS-Produkte (Papier – Büro – Schreibwaren). Wer in den Geschäften eine Geschenkidee entdeckt, kann im angrenzenden Papeterie Bereich gleich die passende Glückwunschkarte kaufen.

Es wird aufgerüstet
Einladend und groß wirkt die Glasfront des Einganges, die den Kunden bereits von der belebten Fußgängerzone Einblick ins Innere der neu eröffneten Buchhandlung gewährt. In den Verkaufsräumen dominiert der großzügige Kassenbereich umsäumt von Regalen und Tischen auf denen aktuelle Buchtitel und Sonderangebote zum stöbern locken. Über eine breite Treppe gelangt man in die obere Etage. Der helle Raum ist großzügig, offen und transparent gestaltet. Regalwände aus hellem Holz, eine Cafeteria in der Mitte des Raumes, angenehme Atmosphäre. Sie befinden sich im Papeteriebereich.

„Die Auswahl eines ansprechenden Papeteriesortimentes ist nur ein Aspekt, der bei der Planung eines solchen Geschäftprojektes berücksichtigt werden muss“, erklärt uns strahlend Geschäftsführer Herr M. am Eröffnungstag. „Wir haben uns für ein Papeterie-Vollsortiment entschieden.“ Aufgegriffen wurden unter anderem Teenager Trends, Lifestylethemen, aber auch Klassiker wie das gute alte Briefpapier dürfen nicht fehlen. Hauptaugenmerk und erste Priorität hat allerdings eine umfangreiche Auswahl an Glückwunschkarten für die verschiedensten Anlässe. Das gehört zu unserem Standart-Sortiment und wird aus einem Kreis von 70 festen Lieferanten je nach Bedarf zusammengestellt.

Zahlen und Fakten
Gerade in Zeiten schnelllebiger und unpersönlicher Kommunikation vermag eine handgeschriebene Karte die richtigen Worte zu finden und ein wenig Freude zu schenken. Kein Wunder, dass allein in der Bundesrepublik Deutschland jährlich 750 Millionen Exemplare in einem Gesamtwert von circa einer Milliarde Euro über die Ladentische verkauft werden. Dabei liegen wir Deutschen mit durchschnittlich acht geschriebenen Glückwunschkarten pro Kopf im Jahr zwar noch weit hinter den Weltrekordlern im Kartenschreiben, den Briten, aber wir holen auf. Gemäß eines Glückwunschkarten–Panels, zusammengesetzt aus 10.000 Privatpersonen der neuen und alten Bundesländern veröffentlicht die Gfk (Gesellschaft für Konsumforschung) folgende Marktdaten:

Ein Markt mit Potenzial
Langfristig erwartet die Branche weitere Zuwächse, denn das Potential ist in Deutschland mit acht Karten pro Kopf noch nicht ausgeschöpft. Der Markt unterliegt zwar schnelllebigen Trends, aber grundsätzlich ist der Handel mit Glückwunschkarten ein Klassiker. Karten gibt es schon seit Jahren und sie werden auch in Zukunft das ganze Jahr von Käufern jeden Alters und sozialer Schicht nachgefragt. Email, Fax, Internet und SMS, das alles hat am Gesamtvolumen wenig verändert. Im Gegenteil, es scheint sich eine Art Arbeitsteilung herauszubilden, bei der die über elektronische Medien verschickten Grüße mehr Alltagssituationen betreffen, während die etablierten Anlässe eher den Glückwunschkarten vorbehalten bleiben. Der Kartenmarkt verzeichnet allein in der BRD Jahr für Jahr Umsätze in Milliardenhöhe. Und das, obwohl die allgemeine Wirtschaftslage in den letzten Jahren gerade den Einzelhandel nicht verwöhnt hat. Insbesondere jetzt, nachdem der Konjunkturmotor wieder angesprungen ist, erwarten Fachleute für die Zukunft weiter steigende Nachfrage.

Quelle: Gründung & Franchising 2007/2008; Erfolgreich Selbstständig; BusinessVillage Verlag; ISBN-13:978-3-938358-65-8
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