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Das Pressefoto: Bilder sagen mehr als Worte

Heute dominieren Bildwelten unser visuelles Denken. Ob im Internet, in Magazinen oder in der Zeitung - Fotos nehmen eine Schlüsselfunktion ein und bestimmen die Darstellung. Jeder noch so gut geschriebene Text erzielt deshalb seine ganze Wirkung erst, wenn sich der Leser auch eine bildliche Vorstellung machen kann. Bilder prägen sich besonders gut ein und geben dem Absender die Möglichkeit, gezielt ausgewählte Aussagen und Sachverhalte schnell erfassbar darzustellen. Daher gilt: Zu jeder Presseinformation gehört mindestens ein passendes Pressefoto.  

Aufmerksamkeit steigern
Ob ein gutes Foto vorliegt oder nicht entscheidet nicht selten darüber, ob Ihre „News" gebracht wird. Denn ein attraktives Foto sagt mehr als tausend Worte - und der Artikel dazu bleibt dem Leser länger in Erinnerung. Dazu muss das Foto aber auch immer einen Bezug zum Thema darstellen und die Aussage des Textes unterstreichen. Je origineller das Foto ist, desto mehr Aufmerksamkeit zieht es auf sich. Aber: Ein Pressefoto ist keine Werbeaufnahme, wie sie beispielsweise für Flyer oder Anzeigen verwendet wird!

Worauf kommt es bei einem Pressefoto an? Grundsätzlich auf die „Action", also auf Menschen, die etwas tun oder Produkte, mit denen etwas passiert. Dabei sollten einige Grundregeln beachtet werden: Ausgenommen Porträtfotos, z. B. des Geschäftsführers, schauen Personen bei einem Pressefoto nicht lächelnd in die Kamera. Produkte sollten nicht einfach vor einer weißen Wand abgelichtet, sondern „in Gebrauch" gezeigt und inszeniert werden. Der Bildausschnitt ist immer so zu wählen, dass das Hauptmotiv auch im Vordergrund steht. Unbewegte Gebäudeflächen, Wände und Co. wirken langweilig und nehmen dem Bild die Dynamik.

Unternehmen sollten zudem immer ihre spezifischen Unternehmensbotschaften so in das Bild integrieren, dass sie den Leser erreichen, aber nicht werblich wirken. Das kann beispielsweise mit der Platzierung Ihres Unternehmenslogos erreicht werden. Die meisten Redaktionen akzeptieren das - vorausgesetzt das Logo steht nicht im Vordergrund, sondern ist im Hintergrund oder dezent auf dem Produkt zu sehen.

Qualität kommunizieren
Wie beim Text auch, sagt die Qualität des Fotos viel über den Absender und damit Ihr Unternehmen aus. Fotografen gibt es viele am Markt. Doch Fotografen, die gute Pressefotos machen können, gibt es wenige. Denn bei einem passenden Foto kommt es nicht allein darauf an, dass der Fotograf sein Handwerk beherrscht. Es kommt vor allem auf seine „Kreativität" an, Ihre gewünschten Bildaussagen in den passenden Szenen festzuhalten.

Nicht zu vergessen: Zu jedem Pressefoto gehört eine Bildunterschrift. Diese sollte nicht das Bild selbst beschreiben, sondern ergänzende Informationen bereithalten. Also: Was ist passiert? Wer ist zu sehen? Personen werden immer von links nach rechts mit Vor- und Zuname und evtl. ihrer Funktion angegeben. Auch urheberrechtliche Angaben dürfen nicht fehlen. Sollten Sie das Foto nicht selbst aufgenommen haben, vergewissern Sie sich im Vorfeld bei dem Fotografen, ob Sie auch die Nutzungsrechte besitzen.

Autorin:
Antje Kiewitt
:peckert public relations
:peckert gruppe
Schumannstr. 2b
53113 Bonn

Tel.: 0228-91158.22
Fax: 0228-91158.99

a.kiewitt@peckert.de
www.peckert.de

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