Franchise und Gründungs Know-how

Das kurzfristige Finanzplanungssystem im Überblick

Umsatzerlösplan
Im Umsatzerlösplan werden die voraussichtlichen Zahlungseingänge aus geplanten Umsätzen pro Zeiteinheit (zum Beispiel monatlich) festgehalten. Die geplanten Umsatzerlöse werden in die jeweilige Monatsspalte des Liquiditäts- und Erfolgsplans übertragen.

Ausgabenplan
Fristgemäße Eintragung der voraussichtlichen betrieblichen Ausgaben: Personalkosten, Mieten, Geschäftsversicherungen, betriebliche Steuern, Kreditkosten, Verwaltungs- und Vertriebsausgaben, Waren und anderes. Die geplanten Ausgaben werden in die Monatsspalten des Liquiditäts- und Erfolgsplans übertragen.

Liquiditätsplan
Im Liquiditätsplan werden die gesamten betrieblichen und privaten Mittel des Unternehmens beziehungsweise des Unternehmers den gesamten Ausgaben im betrieblichen und privaten Bereich gegenübergestellt, um damit die Unter- und Überdeckung der Gesamtausgaben ermitteln zu können. Dadurch kann auch festgestellt werden, ob Liquidität oder ein Fehlbetrag innerhalb einer bestimmten Zeitperiode ausgewiesen wird. Die Liquiditätsplanung ist der wichtigste Baustein des Finanzplanungssystems, weil von der ständigen Zahlungsfähigkeit der Bestand des Unternehmens unmittelbar abhängt.
Umsatzerlösplan und Ausgabenplan liefern nur die Daten für den Liquiditätsplan, treten also in ihrer Wichtigkeit etwas hinter die Ermittlung der ständigen Zahlungsfähigkeit zurück.

Erfolgsplan
Ermittlung des voraussichtlichen betrieblichen Gewinns (oder Verlusts) innerhalb einer bestimmten Zeitperiode (zum Beispiel monatlich).
Ermittlung wichtiger Plangrößen innerhalb der Erfolgsrechnung: Rohgewinn und Betriebsergebnis.

Quelle: Gründung & Franchising 2007/2008; Erfolgreich Selbstständig; BusinessVillage Verlag; ISBN-13:978-3-938358-65-8
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