Das Private Institut für Unternehmensfinanzierung ist darauf spezialisiert, Gründer, mittelständische und große Unternehmen bei der Erlangung von öffentlichen Fördermitteln und Beteiligungskapital zu unterstützen.
Grundsätzliches zur Finanzierung.
Die Finanzierung befasst sich in erster Linie mit der Beschaffung von Kapital und der Sicherung der kurz-, mittel- und langfristigen Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens.
In der Gründungsbilanz wird von einem Kapitalbedarfsvolumen von 100.000 Euro
ausgegangen. Es setzt sich aus dem Anlagevermögen (Büro- und Ladeneinrichtung,
Maschinen, Kraftfahrzeug), der ersten Warenausstattung und den Anlaufkosten zusammen.
Existenzgründer und junge Unternehmen können bis zwei Jahre nach der Geschäftsaufnahme eigenkapitalähnliche Mittel in Form langfristiger Nachrangdarlehen beantragen.
Mit dem Unternehmerkredit fördert die KfW Mittelstandsbank Investitionen mittelständischer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe mit zinsgünstigen Darlehen.
Gründer mit geringem Finanzierungsbedarf haben vielfach Probleme, die geeignete
Finanzierung zu finden. Hierbei kann das DtA-Start-Geld der Gründer- und Mittelstandsbank
(KfW Mittelstandsbank) des Bundes Hilfestellung leisten.
Viele Unternehmen werden als Kleingründungen begonnen. Sie werden sehr oft als
Nebenerwerb oder aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet. Auch steigt der Anteil
an Dienstleistungsunternehmen, die traditionell einen geringen Finanzierungsbedarf
haben.
Wird nach den Schwierigkeiten gefragt, die Existenzgründer im Rahmen ihrer Unternehmensgründungsplanung haben, so wird immer wieder auf Finanzierungsprobleme
und die damit verbundenen Fragen hingewiesen.
Die kurzfristige Finanz- und Liquiditätsplanung besteht aus verschiedenen Teilplänen,
deren Aufgabe insbesondere darin zu sehen ist, die Einnahmen- und Ausgabenströme
zu lenken und gemäß ihren Fristen zu überwachen.
Im Umsatzerlösplan werden die voraussichtlichen Zahlungseingänge aus geplanten Umsätzen pro Zeiteinheit (zum Beispiel monatlich) festgehalten. Die geplanten Umsatzerlöse werden in die jeweilige Monatsspalte des Liquiditäts- und Erfolgsplans übertragen.
Im Umsatzerlösplan werden sämtliche voraussichtlichen Zahlungsrückflüsse aus geplanten
Warenverkäufen erfasst. Zweckmäßig ist die Unterteilung in einzelne Produktgruppen
oder detaillierter in einzelne Produkte.
Um den Geschäftsbetrieb eines Unternehmens aufrechterhalten zu können, müssen
ständig kurzfristig verfügbare Geldmittel vorhanden sein, um Lieferantenrechnungen,
Gehälter, Mieten usw. fristgemäß bezahlen zu können.
Eindeutige Prioritäten für Ausgaben festlegen, ohne den normalen Geschäftsbetrieb dadurch einzuengen! Durch eine exakte Ausgabenkontrolle die Kosten in den Griff bekommen, denn Gewinne werden nicht nur über höhere Umsätze erzielt
Die schlechte Zahlungsmoral der Kunden sorgt in vielen Unternehmen für rote Zahlen.
Die Liquidität ist gefährdet. Das Unternehmen kann unverschuldet selbst insolvent werden, wenn die ausstehenden Rechnungen nur teilweise oder überhaupt nicht bezahlt werden.
Unter Mahnung wird allgemein die Aufforderung eines Gläubigers an den Schuldner
verstanden, seine Verbindlichkeiten zu erfüllen. Die Mahnung unterliegt keinen
Formvorschriften. Sie beginnt in der Regel mit einem außergerichtlichen Mahnverfahren.
Die Geschäftsbeziehung mit Ihrer Hausbank sollte langfristig angelegt ist. Kontinuität
in den Geschäftsbeziehungen ist Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
zwischen Kunde und Bank.