Newsletter

Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren, damit Sie immer auf dem Laufenden bleiben: Jetzt abonnieren!

Franchise und Gründungs Know-how

Villeroy & Boch - Franchise-Nehmer: Sepp-Reiner Sievers

Villeroy & Boch - Franchise-Nehmer: Sepp-Reiner Sievers

Als Sepp-Reiner Sievers 2006 sein Geschäft in Kiel eröffnete, kannte er seinen Franchise-Partner Villeroy & Boch bereits seit Jahrzehnten. Denn als selbständiger Fachhändler führte er diese Marke schon im Sortiment seines ersten GPK-Ladens, den er 1979 von seinem Vater übernommen hatte. Es war das Renommee der Marke wie auch Erfahrung und Kontakt mit dem Unternehmen, die ihn motivierten, sich ganz auf das Angebot von Villeroy & Boch zu konzentrieren.

Die Priorität unternehmerischer Selbständigkeit stand für Sepp-Reiner Sievers nie in Frage. Professionell und kaufmännisch versiert managte er sein Porzellan- und Geschenkartikel-Geschäft in einem kleinen, 5000 Einwohner zählenden Ort in Schleswig Holstein über zwanzig Jahre. Doch die gravierenden Änderungen der Markt- und Handelsstrukturen, die in den Neunzigern an Dynamik zunahmen, führten auch bei ihm zu einem deutlichen Rückgang der Besucherfrequenz und damit auch der Profitabilität.

Sievers entschloss sich dorthin zu gehen, wo sich Kaufkraft immer stärker konzentriert, in den städtischen Raum. Dem angestammten Fach allerdings wollte er treu bleiben. Denn mit seinem umfassenden Fachwissen und seiner Affinität zu Lifestyle-Produkten und Einrichtung waren die besten Voraussetzungen für einen Neustart gegeben. In dieser Situation bot sich 2005 die Gelegenheit, die Filialleitung in einem „House of Villeroy & Boch“-Shop in Hamburg zu übernehmen. Eine doppelte Chance, aufgrund seiner Präferenz bzw. Identifikation mit Produkt und Marke.

Mit ganzem Engagement und Kreativität ging Sievers daran, die komplexe Vermarktungsstrategie des Unternehmens Villeroy & Boch in seiner Filiale umzusetzen. Doch den kühlen und zugleich leidenschaftlichen Unternehmer reizte es schon bald, mit dem Franchise-Konzept des Hauses die volle Selbständigkeit und Verantwortung zu übernehmen. Im September 2006 eröffnete Sievers sein eigenes „The House of Villeroy & Boch“ in Kiel.

Eine Herausforderung? „Gewiss“, so Sievers, „doch mit dem Einzelhandels-Know-how von Villeroy & Boch und einem ausgeklügelten Konzept bewege ich mich hier auf festem Boden. Ich bin in der Academy des Unternehmens intensiv geschult und vorbereitet worden. Wichtig war die Standort-Analyse. Es hat sich gezeigt, dass die Wahl wirklich ins Schwarze traf. Hier im Citti-Park mit rund 80 Geschäften verzeichnen wir eine gute Frequenz. Zudem liegen wir in einem breiten ländlichen Einzugsgebiet, das zusätzliche Kundschaft bringt.“

Bereits optisch fällt der 100 qm große Laden durch seine vom Boden bis zur Decke reichende, 14 m breite Fensterfront ins Auge der Passanten. Vor allem stimmt das Umfeld der Mall: Eine anregende, abwechslungsreiche Konsum-Atmosphäre bringt den Konsumenten in Shopping-Laune. Viele Läden bieten verwandte Themen: Lifestyle, Mode usw. Aber wie steht es mit den unmittelbaren Wettbewerbern? „Speziell im Bereich Einrichtung, Porzellan, Geschenke, der hier im Citti-Park weniger vertreten ist, heben wir uns durch das ganzheitliche Konzept „Der komplett gedeckte Tisch“ von anderen Mitbewerbern der Stadt klar ab.“

Umsatzmotor Marke
Diese positiven Voraussetzungen und Rahmenbedingungen schlagen sich vor allem in Umsatz und Ergebnis wieder. Die in der Planung aufgestellte Umsatzprognose wurde bereits nach dem ersten Jahr übertroffen. „Und diese positive Entwicklung hält an“, so Sievers. „Wir erreichen die Leute. Das Laden-Konzept und die vielfältigen Marketing-Aktivitäten, wie z. B. Regional-Werbung, Mailings, themenorientierte Merchandising-Aktionen, die uns Villeroy & Boch zur Verfügung stellt, sind sehr effektiv.

Ausschlaggebend aber ist die Marke. Tag für Tag erlebe ich auch im Umgang mit den Kunden, welche Ausstrahlung und Begehrlichkeit die Traditionsmarke hat. Da sagt mir beispielsweise eine junge Dame, ‚meine Großmutter besitzt ein Geschirr von V & B, das sie regelmäßig erweitert hat. Ich liebe und kaufe diese Marke ebenso, habe aber einen völlig anderen Geschmack.’ Das ist der Punkt. Angesichts des heutigen Stilpluralismus haben wir mit vier unterschiedlichen Lifestyles ein vielfältiges Angebot, und zwar für den komplett gedeckten Tisch. Neben Geschirr und Gläsern gehören Besteck, Accessoires, Geschenk-Artikel und vieles mehr dazu.“

Die harmonische Abstimmung aller Elemente gibt dem Kunden Stilsicherheit, lässt ihm aber zugleich die Möglichkeit der individuellen Kombination. Weitere Anregungen bietet die ausgefeilte Dekoration. Insgesamt eine professionelle Inszenierung, die mit vielen Details die Kauflust stimuliert.

Kauflust ist ein sensibles Thema. Welche Rolle hierfür das Engagement eines geschulten Personals spielt, weiß Sievers als erfahrener Einzelhändler. „Die Beraterin muss fachlich fit sein. Daher nehmen meine drei Mitarbeiterinnen regelmäßig an Produktschulungen teil. Natürlich sollten sie ein Interesse für Design und Einrichtung mitbringen und der Umgang mit Leuten muss Spaß machen. Emotionalität ist ein wesentlicher Faktor des Konzepts ‚House of Villeroy & Boch’. Er setzt sich fort bis zur Kundenansprache.“

Anzeigen
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung
Systemempfehlung