Franchise und Gründungs Know-how

Interview mit ISOTEC-Unternehmer Gregor Waltermann

Interview mit ISOTEC-Unternehmer Gregor Waltermann, Februar 2012

Gregor Waltermann ist gemeinsam mit Stephan Zwiener seit Oktober 1998 als ISOTEC-Partner im Raum Ostwestfalen-Lippe tätig. Ihr ISOTEC-Fachbetrieb erwirtschaftet einen Umsatz von rund 2 Millionen Euro und beschäftigt zurzeit zwanzig Mitarbeiter in den Bereichen Technik, Vertrieb und Verwaltung. Darunter sind drei Auszubildende im Bereich Holz- und Bautenschutz.

Sehr geehrter Herr Waltermann, Sie sind seit über 10 Jahren gemeinsam mit Ihrem Partner Stephan Zwiener als Franchise-Unternehmer tätig. Welche Rolle hat bei Ihrer Geschäftsentwicklung die Unterstützung durch den Franchise-Geber ISOTEC gespielt?

Eine bedeutende Rolle, insbesondere in der Gründungsphase. Uns beide hat von Anfang an die Qualität der technischen Produkte und der Dienstleistung überzeugt. Die nachhaltige Abdichtung von Gebäuden ist ein komplexer Vorgang. Schon damals war bei ISOTEC ein großer Know-how-Vorsprung gegenüber den anderen Marktteilnehmern erkennbar. Ein wesentlicher Punkt, wenn man als Unternehmer zügig auf die Erfolgsspur kommen will. Zudem wurden schon damals sehr gute Schulungen von der System-Zentrale angeboten, damit die Mitarbeiter in der Lage sind, die Sanierungsarbeiten fachgerecht und mit höchster Qualität auszuführen. Und die Marketingunterstützung, insbesondere im Online-Marketing, ist hilfreich zur Gewinnung neuer Kundengruppen gewesen.

Wie wichtig war die Marke ISOTEC, um an Kunden zu gelangen?

Den inhaltlichen Markenaufbau vor Ort haben wir eigenständig in die Hand genommen; und waren und sind dabei sehr erfolgreich. Was wir aber direkt nutzen konnten und was insofern auch enorm wichtig war, ist die gesamte Palette der Corporate Identity. Angefangen vom Firmen-Logo über die Fahrzeugbeschriftung bis zum Auftritt in den Gelben Seiten und der Tagespresse. Ohne Frage ist da der eigenständige Unternehmer ohne System-Zentrale deutlich im Nachteil.

Sehen Sie sich gegenüber lokalen Handwerksbetrieben im Vorteil?

Absolut. Zwar fliegen auch uns die Kunden nicht einfach zu, aber wenn Sie das Gesagte zusammenzählen: Unterstützung in Technik und Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb sowie die Beratung bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen; dann sind wir als Franchise-Unternehmer den lokalen Handwerksbetrieben überlegen. Um es aber klar zu sagen: all das zahlt sich nur aus, wenn der Franchise-Partner vor Ort sich auch richtig reinhängt. Ohne überdurchschnittliches Engagement kein überdurchschnittlicher Erfolg.

Wie beurteilen Sie das Marktsegment, in dem Sie tätig sind?

Wir arbeiten in einem Wachstumsmarkt. Das zeigen unsere eigenen Unternehmenszahlen, aber auch die der ISOTEC-Gruppe insgesamt. Die Gebäude, die nach dem zweiten Weltkrieg erbaut wurden, kommen jetzt in die Jahre und sind vielfach sanierungsbedürftig. Aber auch junge Gebäude sind vor Feuchtigkeit nicht gefeit. Besonders die Neubaufeuchte sorgt oft für Schäden, weil die Räume zu früh bezogen werden und kein ausreichender Luftaustausch stattfindet; Kondensationsschäden sind die Folge. Und ab da kommt ISOTEC ins Spiel.

Wie bewerten Sie Ihre damalige Investition in die Partnerschaft mit ISOTEC im Verhältnis zu Ihrem heutigen Einkommen?

Das Einkommen muss im Verhältnis zur Investition und zum persönlichen Engagement stehen. Genau das ist bei Stephan Zwiener und mir der Fall. Aber viel wichtiger ist die Freude an der Arbeit und dass wir zu 100% hinter dem stehen, was wir tun.

Wie hoch taxieren Sie ca. den Firmenwert den Sie erlösen könnten, wenn Sie und Ihr Partner das Unternehmen verkaufen würden?

Laut Steuerberater liegt der erlösbare Unternehmenswert bei ca. 2 Millionen Euro.

Zur Systemdarstellung ISOTEC


Hintergrundinformationen:

Kennen gelernt haben sich die beiden Geschäftspartner Gregor Waltermann und Stephan Zwiener schon während der Schulzeit in Hamm. Die Freundschaft setzte sich in vielen außerschulischen Tätigkeiten fort, wie z.B. bei der Herausgabe eines Kulturmagazins im Raum Hamm.

Nach dem Abitur studierte Stephan Zwiener an der Berufsakademie in Mannheim Betriebswirtschaft und schloss das Studium 1995 als Diplom-Betriebswirt (BA) ab. Die Studienschwerpunkte lagen im Bereich Marketing und Finanz- und Rechnungswesen. Dem erfolgreichen Studienabschluss folgte eine Tätigkeit bei Siemens-Nixdorf und Aprilia als Marketingleiter Deutschland.

Gregor Waltermann hingegen zog es in die Versicherungswirtschaft. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann im Innendienst. Die anschließende Arbeit in leitender Funktion reichte ihm jedoch nicht. 1994 begann er das Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Paderborn, dass er 1999 abschloss - als Diplom-Kaufmann mit Prädikat. Die Studienschwerpunkte lagen im Bereich Marketing, Informatik und Organisation.

Durch die Diplomarbeit von Gregor Waltermann kam auch der Kontakt zu ISOTEC zustande. Thema: „Strategien bei der Franchise-Nehmer-Akquisition“.

Das dynamische Duo ist nun seit gut dreizehn Jahren ISOTEC-Partner. Ihre betriebswirtschaftliche Ausbildung haben beide durch technische Seminare ergänzt. Beide sind inzwischen staatlich geprüfte Bautenschutztechniker.

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